Stiftung IndienHilfe:

Ein Zeichen der Mitmenschlichkeit, das niemals endet.

Im Sommer 2020 gründeten die verschiedenen Hilfsorganisationen, die Father Franklin und seine Kinder in Bhopal seit Jahrzehnten unterstützen, gemeinsam die Stiftung Indienhilfe. Ihr Stiftungskapital erwirtschaftet jährliche Erlöse, die zur Versorgung und Bildung der Kinder eingesetzt werden – auch dann, wenn es uns alle längst nicht mehr gibt.

Die Ausgangslage

In 40 Jahren hat Father Franklin vom Orden der Pilar Fathers eine „Oase der Hoffnung“ in Bhopal aufgebaut. Was mit der Gründung einer Schule begann, ist heute ein ca. 60 Hektar großes Areal auf dem rund 1.200 Kinder im Alter von 3 bis 16 Jahren leben und lernen. Sie erhalten hier in verschiedenen Hostel- und Schulgebäuden Nahrung, einen sicheren Schlafplatz und vor allem kostbare Schulbildung. Dank des guten Ansehens der Schule in katholischer Trägerschaft sowie verschiedenen Ausbildungsprojekten gelingt es vielen, der Armut für immer zu entkommen.

Ermöglicht wird all das ausschließlich durch Spenden von deutschen Unterstützern, zu denen Father Franklin über Jahre hinweg freundschaftliche Beziehungen aufgebaut hat und aus deren Engagement verschiedene Hilfsvereine und Initiativen entstanden sind. Fast jedes Jahr besucht er seine deutschen Freunde, um von der Dankbarkeit und den Hoffnungen seiner Kinder zu berichten.

Doch was passiert, wenn dem 80-jährigen Priester irgendwann die Kraft fehlt, sich um seine Freunde und Förderer zu kümmern? Wenn die Vereine überaltern, ihr Engagement zurückfahren oder auch unvorhersehbare Krisen, wie die aktuelle Pandemie, das Spendenaufkommen erschüttern?

Die IndienHilfe Deutschland e.V. hat lange versucht, die Selbstversorgung der Priester vor Ort so auszubauen, dass die Kinder irgendwann auch ohne Unterstützung aus Deutschland ernährt werden können. Doch es zeigt sich, dass diese Art der Vorsorge nicht ausreichen wird. Auch aufgrund des Klimawandels wird die Landwirtschaft in Bhopal in den kommenden Jahrzehnten immer schwieriger. Eine Missernte, eine Tierseuche oder eine andere Krise reichen dann aus, um das Lebenswerk Father Franklins zu zerstören.

Von der Idee zur Umsetzung

Vor diesem Hintergrund wollten wir etwas schaffen, das unabhängig von irgendwelchen Krisen langfristigen Bestand hat und die Versorgung der Kinder auch in 30, 50 oder 100 Jahren finanziell absichert. Eine Stiftung leistet genau das, denn ihr Stiftungskapital bleibt per Gesetz und Satzung ewig bestehen und erwirtschaftet nach strengen Regeln an den Kapitalmärkten Erlöse, die dann jedes Jahr abgeschöpft und satzungskonform zur Versorgung und Bildung der Kinder eingesetzt werden.

Zur Gründung einer eigenen Stiftung schlossen sich daher die Indienhilfe Obere Nahe e.V., die Indienhilfe Franklin e.V. in Person von W. Menesklou und Pfarrer A. König, die IndienHilfe Deutschland e.V. und Alexander Nümann als privater Spender zusammen, um gemeinsam das Gründungskapital von 100.000 Euro aufzubringen und die Stiftung zu gründen.

Nach monatelangen und aufwendigen Formalitäten und Prüfungen durch das Finanzamt, die Stiftungsaufsicht, Stiftungsregister usw. hielten wir endlich am 8. Mai 2020 die Stiftungsurkunde in den Händen. Das Stiftungskapital konnte eingezahlt werden und die Stiftung IndienHilfe war nach § 80 des bürgerlichen Rechts mit Zustiftung offiziell gegründet.

Die weitere Entwicklung

Das Stiftungskapital wird von der renommierten Vermögensverwaltung Werther & Ernst aus Osnabrück verwaltet und wurde aktuell größtenteils an den Kapitalmärkten angelegt. Die Erlöse fließen immer zum Jahreswechsel auf das Stiftungskonto, von wo aus sie an die Pilar Fathers zur Versorgung der Kinder überwiesen werden.

Geleitet wird die Stiftung IndienHilfe durch einen ehrenamtlichen Vorstand und einen Beirat, in denen Vertreterinnen und Vertreter aller Gründungsorganisationen vertreten sind. Aktuell setzen sich Vorstand und Beirat wie folgt zusammen:

- Jürgen Fluhr (Vorsitzender des Vorstandes)

- Klaus Brockmeyer (Vorstand)

- Franz Xaver Scherrer (Vorstand)

- Hans Erich Klein (Beirat)

- Dominik Werle (Beirat)

- Wolfgang Menesklou (Beirat)

- Sandra Dietz (Beirat)

- Pfarrer Andreas König (Beirat)

Es gelingt nur gemeinsam!

Father Franklin braucht zur Rundumversorgung eines Kindes rund 22 Euro im Monat. Das klingt nach nicht viel, doch bei 1.200 Kindern sind das stolze 26.400 Euro, die Monat für Monat aufgebracht werden müssen. In Rücksprache mit den Vermögensverwaltern von Werther & Ernst ergibt sich daraus, dass wir langfristig ein Stiftungskapital von ca. 6 Mio. Euro aufbauen müssen. Mit anderen Worten: Mit dieser Summe ist es realistisch, monatliche Erlöse von ca. 26.000 Euro zu erwirtschaften.

Aus diesem Grund bietet die Stiftung IndienHilfe allen Förderern und Unterstützern die Möglichkeit, eigenes Kapital als Zustiftungen einzubringen. Wir alle können uns beteiligen an einer guten Sache, die für alle Ewigkeiten bitterarme Kinder vor Hunger, Angst und Ausbeutung bewahrt. Denn wer für unsere Stiftung zustiftet bzw. spendet, kann sicher sein, dass seine gute Tat niemals endet. Dieses Gefühl, an etwas wirklich Sinnvollem mitzuwirken und einen Beitrag für eine bessere Welt zu leisten, schenkt uns Zuversicht und innere Größe.

Dabei gilt: Jeder Euro ist willkommen und jeder Euro wirkt. Denn die Stiftung Indienhilfe wurde nach § 80 des bürgerlichen Rechts mit Zustiftung gegründet, so dass das Stiftungskapital fortlaufend durch Zustiftungen, Spenden, aber auch Erbschaften und Nachlässe anwachsen kann. Selbstverständlich erhalten alle Spender ein entsprechendes Dankschreiben sowie eine Spendenquittung, die bei der jährlichen Steuererklärung absetzbar ist.

Beispiel: Sie wollen einen Heimplatz für alle Ewigkeit absichern und damit unzählige Kinder aus bitterstem Elend befreien.

monatliche Kosten pro Platz/Kind: 22 Euro

jährliche Kosten pro Platz/Kind: 264 Euro

jährliche Kapitalerlöse bei 4 % Verzinsung: 264 Euro

Ihre Zustiftung: 6.600 Euro

Falls Sie mehr Informationen wünschen oder sich mit dem Gedanken befassen, in Ihrem Nachlass die Stiftung Indienhilfe zu bedenken, sprechen Sie uns gerne an. Der Vorstand und Beirat stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

Jeder Euro ist willkommen!

Sollten Sie sofort an der Stiftung IndienHilfe teilhaben wollen, können Sie Ihre Zustiftung auch direkt an das Stiftungskonto überweisen. Aus formal-juristischen Gründen ist es wichtig, dass Sie unbedingt das Wort „Zustiftung“ im Verwendungszweck angeben. Ansonsten würde Ihre Überweisung als normale Spende zählen und nicht ins Stiftungskapital aufgenommen.

Weitere Informationen erhalten Sie auch auf unserer Webseite www.stiftung-indienhilfe.de

Stiften Sie an:

Stiftung IndienHilfe

Verbundvolksbank OWL e.G.

IBAN: DE40 4726 0121 8311 1856 11

BIC: DGPBDE