• "Unvorstellbare Zerstörung mitten in der Pandemie"
    Der stärkste Zyklon seit Jahrzehnten trifft auf Millionen hungernder Menschen,
    die durch die landesweite Ausgangssperre schon alles verloren haben.
    Die Hilferufe werden immer dringender.
    Wir wollen gemeinsam so viele retten wie möglich.

  • "Bitte helfen Sie jetzt: Corona gefährdet alles!"
    Aufgrund der aktuellen Corona-Epidemie sinkt das Spendenaufkommen dramatisch.
    Schulveranstaltungen und andere Sammelaktionen fallen aus.
    Father Franklin braucht dringend Ihre Hilfe, wenn er seine Kinder weiter ernähren will!

  • Kinder
    "Wir brauchen Ihre Hilfe - jetzt ganz besonders!"

Corona bedroht Franklins Kinder

Die Corona-Pandemie wird in Indien vor allem die Ärmsten der Armen töten.
Schon jetzt kämpft Father Franklin einen unfairen Kampf - und die Corona-Krise steht erst am Anfang.
Gemeinsam wollen wir so viele seiner Kinder wie möglich retten.
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Unvorstellbare Zerstörung mitten in der Pandemie

Der stärkste Zyklon seit Jahrzehnten trifft auf Millionen hungernder Menschen, die durch die landesweite Ausgangssperre schon alles verloren haben.
Die Hilferufe werden immer dringender. Wir wollen gemeinsam so viele retten wie möglich.
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Gründung der neuen Stiftung IndienHilfe

Es ist vollbracht! Gemeinsam mit anderen Initiativen und Vereinen haben wir eine eigene Stiftung ins Leben gerufen, um das Lebenswerk Father Franklins für alle Zeiten abzusichern. Und das Beste ist: Jeder kann mitmachen und mit einer persönlichen Zustiftung für alle Ewigkeiten Gutes tun.


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Kamika - kunterbunt

Das Kinder- und Jugendmagazin der IndienHilfe Deutschland e.V. gibt Kindern einen spielerischen, aber spannenden Einblick in das Leben in Indien. Gerne schicken wir Ihnen bei Interesse einige Exemplare zu!
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SHUUZ - Gutes tun mit gebrauchten Schuhen

Mit unserer Teilnahme an SHUUZ konnten wir bisher über 2000 Menschen zu gutem Schuhwerk verhelfen. Gebrauchte Schuhe sind eine weltweit gehandelte Ware. SHUUZ sorgt dafür, dass alle an der Handelskette beteiligten Personen zu fairen Konditionen von einer Teilnahme profitieren!

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Den Teufelskreis der Armut durchbrechen und durch Bildung Wege in eine neue Welt eröffnen.

Bildung gegen Armut

Kleider machen Leute, Kinder machen Kleider

Über 10 Millionen Kinder in Indien arbeiten. Ihr Hungerlohn sorgt viel zu häufig dafür, dass auch wir uns hier in Deutschland über günstige Mode und andere Konsumartikel freuen können. Aus diesem Grund will Deutschland, das am 1. Juli die Präsidentschaft im Rat der EU übernimmt, ein europäisches Lieferkettengesetz erarbeiten, das Unternehmen verpflichtet, Kinderarbeit und Ausbeutung in der gesamten Lieferkette zu unterbinden.

Firmen wie Adidas, Nestle, Takko, H&M und Co. könnten ihre Produkte dann z. B. nur noch auf dem europäischen Markt verkaufen, wenn sie nachweisen, dass sie und vor allem ihre Zulieferer alle Arbeiter fair entlohnen und keine Kinder ausbeuten. Das klingt als Idee sehr gut und wird hoffentlich in der Praxis die erhofften Ziele erreichen. Denn zur Wahrheit gehört auch: Die internationalen Lieferketten sind in einer globalisierten Welt sehr komplex und kaum überschaubar. Schlupflöcher wird es immer geben. Zudem sind viele Kinder schlicht auf Arbeit angewiesen, um zu überleben. Will man sie nicht noch tiefer ins Elend treiben, müssen gleichzeitig Bildungs- und Ernährungsprogramme aufgebaut werden.

Wir von der IndienHilfe Deutschland e.V. gehen seit Jahrzehnten diesen Weg und helfen Kindern durch Schulbildung, sich aus der Armut zu befreien. In unseren Schulen und Hostels lernen sie lesen und schreiben, können sich gesund entwickeln und haben so die Chance, einen fair entlohnten Beruf zu ergreifen. Dank unserer Spender und Unterstützer können wir jedes Jahr bis zu 200 Kinder vor einem Schicksal bewahren, das aus täglicher harter Arbeit auf Baustellen, in Steinbrüchen, Webereien, Plantagen und inoffiziellen Manufakturen besteht.

Denn obwohl auch in Indien eine Schulpflicht bis zum 14. Lebensjahr besteht, leben Millionen Kinder in so armen Verhältnissen, dass sie niemals lesen und schreiben lernen. Sie werden in schreckliches Elend hineingeboren, müssen als Schuldknechte die Schulden der Eltern abarbeiten oder werden direkt an Kinderhändler oder als Haushaltshilfen an Privatpersonen verkauft. Aufgrund von Überlastungen, einseitigen Bewegungen und Mangelernährung verkümmern ihre Körper, die Gelenke gehen kaputt und viele werden aufgrund von Maschinenlärm schon in jungen Jahren taub. Hinzu kommen Lugen- und Atemwegserkrankungen durch Staub und giftige Dämpfe. In Steinbrüchen, in denen auch beispielsweise Grabsteine für den deutschen Markt gebrochen werden, arbeiten Kinder ab dem 5. Lebensjahr – bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 30 Jahren.

Indien bemüht sich seit Jahren, die erschreckenden Zustände zu beheben. So ist es gesetzlich verboten, Kinder unter 14 Jahren in Fabriken, im Bergbau oder in anderen gefährlichen Berufen zu beschäftigen. Das Problem: 90 % aller Beschäftigten in ganz Indien arbeiten ohnehin im inoffiziellen Sektor, der sich nur schwer überwachen lässt. Es gibt keine Arbeitsverträge, Gewerkschaften oder Arbeitnehmervertretungen. Korruption und Ausbeutung sind weit verbreitet.

Der einzige Weg aus dieser Misere ist und bleibt Bildung. Die Kinder der IndienHilfe Deutschland e.V. lernen bis zum 16. Lebensjahr, erhalten einen hoch angesehenen Schulabschluss an unseren katholischen Partnerschulen vor Ort und können später sogar eine Berufsausbildung abschließen. Sie werden als Erwachsene ihre eigenen Kinder ernähren und ihnen einen Schulbesuch ermöglichen können. Wir retten somit nicht nur ein Kind aus der Armut, sondern ganze Familien über Generationen hinweg.

Wir hoffen, dass das geplante Lieferkettengesetz die Situation von Kindern verbessert. Bis es soweit ist, sollte jeder Verbraucher genau hinschauen, was er kauft. Ein T-Shirt für 5 Euro ist kein Grund zur Freude – sondern ein Beleg für Ausbeutung.

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Durch Bildung aus der Armut in ein neues Leben. Wir geben Menschen eine Chance

IndienHilfe Deutschland e.V.
Warum es uns gibt und geben muss!

Für westliche Augen ist Indien ein schwer zu verstehendes Land. Auf der einen Seite gibt es hochspezialisierte IT-Techniker, horrende Wachstumsraten und eine Oberschicht, die unserem Lebens- und Bildungsstandard in nichts nachsteht. Und auf der anderen Seite so viel entsetzliches Elend. Laut UNICEF sterben jährlich rund 2,1 Millionen indische Kinder vor ihrem fünften Geburtstag, Mangelernährung, verunreinigtes Trinkwasser, Menschenhandel, Ausbeutung sowie die starke Diskriminierung von Mädchen sind nur einige der Gründe. Was uns so befremdlich erscheint, ist die Tatsache, dass beide Seiten nebeneinander in einem Land existieren, das nicht weniger als die größte Demokratie der Welt darstellt. Warum wird das zugelassen?

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Judith Döker - Schirmherrin der IndienHilfe Deutschland e.V.

Liebe Freunde der IndienHilfe Deutschland e.V., es ist mir eine große Freude, Sie heute als neue Schirmherrin der IndienHilfe Deutschland e.V. begrüßen zu dürfen. Indien ist ein Land, das mir ganz besonders am Herzen liegt. Als ich 2011 das erste Mal dorthin reiste, war es sofort um mich geschehen. Die große Liebenswürdigkeit der Menschen, ihre Offenheit und ihre völlig andere Art, sich dem Leben anzuvertrauen, faszinierten mich so sehr, dass ich kurzerhand die Koffer packte und für zwei Jahre nach Mumbai zog. Zwei Jahre, die mich sehr geprägt und bereichert haben. Und obwohl ich mittlerweile wieder im beschaulichen Berlin lebe, ist meine Liebe für dieses Land und seine Menschen ungebrochen. Anfang des Jahres 2016 habe ich dann die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und bin für einen Monat in meine alte Wahlheimat zurückgekehrt.

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Judith
Foto: M. Knickriem

Hilfe für Bimla

Bimla leidet an einer Nervenkrankheit. Folgen ihrer langjährigen Diabetes-Erkrankung machen sich immer stärker bemerkbar. Medikamente können helfen - doch es fehlt an Geld. Wir möchten Bimla mit Ihrer Hilfe halbjährlich eine Unterstützung zukommen lassen.

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Nur 5,- € kostet die Menge Reis, die nötig ist, um ein Kind in Indien einen Monat lang zu Ernähren.

Father Franklin Rodrigues

Pater Franklin Rodrigues – Ein Leben, eine Vision, eine Mission

Es ist der 25. Februar 1940, als in dem Dorf Siketim in Goa ein kleiner Junge das Licht der Welt erblickt: Franklin Rodrigues. Ein Junge wie jeder andere, der mit seinen Freunden und Geschwistern später mit Leidenschaft Fußball spielen wird, auf die höchsten Bäume klettern wird und dem das Leben selbst in größter Gefahr treu zugewandt sein wird. So scheint es. Denn in dieser Nacht ahnt noch niemand, das der Neugeborene später einmal mehr als 10 000 Menschen, darunter vor allem Kinder, retten wird, indem er sie von den Straßen, aus dem Teufelskreis der bitteren Not und Armut bringen wird, ihnen eine Schul- und Ausbildung ermöglicht, um ihnen die Basis für ein eigenständiges, selbstverantwortetes Leben zu geben.

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SEI AUCH DU EIN HELD FÜR DIE WELT

Auch wenn wir mit Stiftungsgeldern und anderen Förderzusagen viel erreichen können, so sind es doch vor allem die kleineren, regelmäßigen Spenden, die unsere vielen Projekte am Leben halten. Eine zentrale Säule dieses Spendenaufkommens sind unsere Partnerschulen und letztlich natürlich die Schülerinnen und Schüler, die Aktionen planen, an Veranstaltungen teilnehmen, von der Arbeit der IndienHilfe Deutschland e.V. erzählen und letztlich so dazu beitragen, dass immer mehr Menschen mit unserer Hilfe Gutes tun möchten.

Für all diese kleinen und nicht mehr ganz so kleinen Helfer haben wir die Mitmach-Aktion „Sei ein Held für die Welt“ ins Leben gerufen. Gemeinsam möchten wir Schülerinnen und Schüler ermutigen, für ihre Altersgenossen in Indien einzutreten und sich zu engagieren. Ob Sponsorenlauf, Kuchenverkauf, Projekt-AG oder „Tag des sozialen Engagements“ – es gibt viele Wege, sich für eine gerechtere Welt stark zu machen und zum Helden zu werden.

Falls auch du uns gemeinsam mit deinen Freunden oder deiner Klasse unterstützen möchtest, spreche uns gerne an. Schreib einfach an . Wir freuen uns auf dich und deine Ideen!

Mehr Infos auch auf www.heldfuerdiewelt.de.

Nur 5,- € kostet die Menge Reis, die nötig ist, um ein Kind in Indien einen Monat lang zu Ernähren.